Ich glaube nicht, dass Menschen Klavier spielen lernen, um die Technik zu beherrschen.
Ich glaube, sie lernen die Technik, um Musik zu machen.
Wie viele Klavierschüler begann auch ich mit klassischem Klavierunterricht. Ich erinnere mich noch an ein kurzes Stück aus meiner Klavierschule: Lied aus Spanien – eine traurige Melodie in c-Moll, begleitet von einer einfachen Quinte in der linken Hand. Die melancholische Stimmung ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
Aber wahrscheinlich hätte ich irgendwann ganz mit dem Klavierspielen aufgehört, wenn sich nicht mit etwa vierzehn Jahren etwas verändert hätte.
Mein Bruder spielte Gitarre, und eines Tages probierten wir zusammen Evil Ways von Carlos Santana aus. Die Musik begeisterte uns so sehr, dass wir eine Band gründeten. Wir machten gemeinsam die Musik, die uns gefiel, und begannen schließlich, unsere eigenen Songs zu schreiben.
Damals wurde meine Neugier auf Musik erst richtig geweckt.
Ich wollte mehr verstehen. Das führte mich zum Jazzklavierunterricht und schließlich zum Studium von Jazz- und klassischem Klavier am Konservatorium.
Ein Big-Band-Projekt brachte mich später dazu, Komposition und Arrangement zu studieren. Zunächst experimentierte ich mit meiner eigenen Musik und beschäftigte mich dann gezielt mit dem, was ich brauchte, um meine Ideen zum Leben zu erwecken. Nach meinem Studium nahm ich das Projekt auf und veröffentlichte es.
Auch das Unterrichten wurde überraschend früh zu einem wichtigen Teil meines Lebens. Nach dem Abitur hatte ich neben Musik auch darüber nachgedacht, Mathematik und Sport auf Lehramt zu studieren. Ich entschied mich klar für die Musik, weil ich es nicht nur liebe, selbst Musik zu machen, sondern auch anderen die Freude am Musizieren näherzubringen.
Einer der wichtigsten Einflüsse auf meine Art zu unterrichten war mein Mentor Eckart, den ich in Köln kennenlernte. Er war klassischer Pianist, Komponist und Künstler. Seine Art Klavier zu spielen faszinierte mich. Sie hatte eine besondere musikalische Qualität, die ich unbedingt verstehen wollte.
Eckart konnte nicht in Worte fassen, was genau dahintersteckte. Also begann ich, selbst zu experimentieren. Mit der Zeit erkannte ich immer mehr Prinzipien der musikalischen Gestaltung, die aus Tönen Musik entstehen lassen: wie sich der Rhythmus in verschiedenen Taktarten verändert, wie man eine Melodie dynamisch gestaltet, klassischer Musik eine Richtung gibt oder im Jazz durch Timing Ausdruck erzeugt.
Diese Suche nach einem tieferen musikalischen Verständnis prägt meinen Unterricht bis heute.
Einige meiner wichtigsten Lektionen habe ich jedoch von meinen Schülern gelernt.
Eines Tages sagte ein Kind zu mir:
„Ich will nicht Klavier üben. Ich will Klavier spielen.“
Dieser Satz hat mich zum Nachdenken gebracht.
Natürlich ist Üben wichtig. Aber er erinnerte mich an etwas, das ich während meines eigenen Studiums zeitweise aus den Augen verloren hatte: Wir üben, um Musik zu machen.
Eine andere Schülerin fragte mich einmal, warum sie den Daumen auf eine bestimmte Art auf die Tasten legen sollte. So war mir diese Technik beigebracht worden. Ihre Frage brachte mich dazu, sie noch einmal zu hinterfragen. Dabei stellte ich fest, dass das Spielen viel leichter werden kann, wenn der Daumen ganz natürlich hängen darf, solange er nicht gebraucht wird.
Diese Momente haben meine Art zu unterrichten bis heute geprägt.
Ich möchte Technik nicht einfach unterrichten, nur weil sie traditionell so vermittelt wird. Ich möchte verstehen, wozu eine Technik dient, und meinen Schülern helfen, sie für die Musik einzusetzen, die sie spielen möchten.
Jeder Schüler beginnt an einem anderen Punkt. Manche wissen schon ganz genau, was sie spielen möchten. Andere fangen gerade erst an, die Musik für sich zu entdecken. Wo auch immer du stehst: Ich helfe dir dabei, solide Grundlagen zu entwickeln und gleichzeitig Raum für deine Neugier und deine eigenen musikalischen Interessen zu lassen.
Als professioneller Pianist, Komponist und ausgebildeter Klavierlehrer mit zwei Musikabschlüssen und über 30 Jahren Unterrichtserfahrung hatte ich das Privileg, Hunderte von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf ihrem musikalischen Weg zu begleiten. Gleichzeitig bin ich bis heute als Pianist aktiv und bringe meine praktische Erfahrung als Live-Musiker mit in den Unterricht.
Ich unterrichte in einem hellen, akustisch optimierten Studio mit Blick auf die Eifel, an einem Steinway-Flügel. Mein Unterricht wird individuell auf die Ziele, Interessen und die Art zu lernen jedes einzelnen Schülers abgestimmt. Von Schülern und Eltern wurde mein Klavierunterricht bei Google mit 5 Sternen bewertet.
Aber diese Zahlen sind nicht das, was mir am wichtigsten ist.
Wichtig sind für mich die Momente, in denen ein Schüler plötzlich etwas anders hört, sich anders bewegt und feststellt:
„Oh … das klang schön.“
Oder:
„Das hat sich ganz anders angefühlt.“
Das ist es, was für mich zählt.
Denn Musik zu machen beginnt lange bevor du perfekt spielst.
Sie entsteht mit jedem einzelnen Ton, den du spielst.
Und genau das möchte ich dir zeigen: wie Musik dein Leben erfüllter machen kann.
Ein Haustier wie Troya hebt die Stimmung und hilft dabei, sich besser zu konzentrieren.
Er trainiert unermüdlich und gibt sich nie mit einer Runde zufrieden.
Wenn du jemanden brauchst, der einfach zuhört, ohne zu urteilen: Hey Jo ist dein Mann.
Pappi spielt nur selten. Meistens meditiert er. Aber wenn er loslegt, dann halt dich fest!
Wie du Fortschritte machst, auch wenn du nicht jeden Tag zur gleichen Zeit üben kannst
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